„Ein starker Theaterabend - und ein kluger Beitrag zur politischen Gegenwart“

 

 

 

FRÜCHTE DES ZORNSfruechte des zorns 0013presse fotosebastianhoppe

 

von FRANK GALATI

 

 

 

Nach dem Roman von John Steinbeck

Deutsch von Gottfried Greiffenhagen

und Bettina von Leoprechting

 

 

Tony Award „Bestes Stück“ und „Beste Regie“ 1990

 

UA 1988 Dundee Repertory Theatre , Dundee / Steppenwolf Theatre, Chicago

1989 Royal National Theatre, London

1990 Cort Theatre, New York City

DSE 1992 Wuppertaler Bühnen

2016 Hessisches Landestheater Marburg

2017 Theater Ingolstadt

 

Pr. 16.05.2019 Staatsschauspiel Dresden

Regie: Mina Salehpour

mit: Oliver Simon, Simon Werdelis, Hans-Werner Leupelt, Anna-Katharina Muck, Lisa Natalie Arnold, Philipp Grimm, Paul Wilms

 

Weitere Premieren: 05.10.2019 Theater Kiel; 27.03.2020 Schauspiel Frankfurt

 

  

fruechte des zorns 0008presse fotosebastianhoppeDie USA in den 1930er Jahren. Hoch verschuldete Farmer und Grundbesitzer werden von Oklahoma und Arkansas als Wanderarbeiter von skrupellosen Agenten nach Kalifornien gelockt. Zu Hunderttausenden ziehen sie die Route 66 entlang gen Süden. Unter ihnen die zwölfköpfige Familie Joad, die sich mit dem ehemaligen Priester Casy auf den Weg macht. Die einen sterben auf dem Treck, die anderen suchen das Weite. Tochter Rose gebiert ein totes Kind, trotzdem bleibt ihre Lebenskraft ungebrochen, wie die ihrer Mutter. Doch statt des gelobten Landes finden sie auch am Ziel nur Hunger, Ausbeutung, Elend und Fremdenhass.

 

 

fruechte des zorns 0009presse fotosebastianhoppeUm die Auffanglager authentisch beschreiben zu können, begleitete John Steinbeck einen solchen Treck selbst gen Westen. Die Reaktionen auf den Roman ließen nicht lange auf sich warten: Von Politikern und Bischöfen verdammt, wurde Steinbeck als Volksverhetzer und Klassenkämpfer verurteilt – und als Stimme der Unterdrückten und Ausgebeuteten gefeiert.

 

 

 

Frank Galati in einem Interview der New York Times zu der Broadwaypremiere 1990:

 

„1990 ist das Ausmaß an Not und Leiden genauso schlimm wie vor fünfzig Jahren, als das Buch geschrieben wurde. Und damit ist keineswegs nur die Masse der Obdachlosen gemeint, der Gewalttätigen und Betäubten. Nein, wir, die ganze Nation, sind zwar reich und fett, verhungern aber, was unsere geistigen Werte betrifft.“

(DIE ZEIT Nr. 42, 1990)

 

 

 

Das sagte die deutschsprachige Presse zu der Produktion des Staatsschauspiels Dresden 2019:

 

fruechte des zorns 0019 fotosebastianhoppe„Ein Meisterwerk. Mina Salehpour hat der Textvorlage so viel Raum gelassen, dass FRÜCHTE DES ZORNS zu einer ebenso ruhigen wie bewegenden, einer wirklich großen theatralen Erzählung werden konnte.“ (Sächsische Zeitung)

 

„Eine große Aufführung“ (Deutschlandfunk Kultur)

 

„Die junge Hausregisseurin Mina Salehpour bringt FRÜCHTE DES ZORNS in bild- und klangmächtigen Szenen auf die Bühne.“ (Dresdner Neueste Nachrichten)

 

„Packend und dynamisch gespielt von einem Ensemble ohne Hauptfigur. Ein Familienkollektiv agiert da, von dem jeder Einzelene genug Raum für feine Charakterskizzen erhält.“ (Dresdner Morgenpost)

 

 

Das sagte die deutschsprachige Presse zu der Ingolstädter Produktion 2017:

 

fruechte des zorns 0022 fotosebastianhoppe„Seine Inszenierung des 1939 verfassten Landarbeiterromans ist eine Studie in Grau, bildgewaltig, packend und unbedingt sehenswert.“ 

(Süddeutsche Zeitung)

 

„Jochen Schölchs Inszenierung im Großen Haus des Stadttheaters Ingolstadt auf vordergründig aktualisierende Fingerzeige verzichten. Der Text spricht für sich. […] eine künstlerisch hochwertige, inhaltlich sehr bewegende Produktion, die vom Premierenpublikum mit starkem Beifall bedacht wurde.“  (Augsburger Allgemeine)

 

„Ein starker Theaterabend - und ein kluger Beitrag zur politischen Gegenwart.“   (Donaukurier)

 

 

Das sagte die englischsprachige Presse:

 

fruechte des zorns 0001 fotosebastianhoppe“A majestic adaptation… makes Steinbeck live for a new generation. […] Mr. Galati strips away sentimentality and cheap optimism.” (The New York Times)

 

“An impressive sense of scale and a brutally modern aesthetic […] Tackles a classic with courage, freshness and verve” (The Times)

 

“A play that has something to say and know how to say it. […] The Grapes of Wrath is a lesson in history, stagecraft, and truth that we cannot afford not to learn.” (New Yorker)

 

“A thrilling stage spectacle” (Variety)

 

„Despite the grimness, director-adapter Frank Galati finds many small moments of decency, charity, humor and hope.” (TIME)

 

 

 

 

 Fotos © Sebastian Hoppe

 

 

 

drucken nach oben
Datenschutzrechtliche Hinweise | Impressum | Disclaimer

© 2019
AHN & SIMROCK Bühnen und Musikverlag GmbH
Hamburg
Um unsere Webseite ahnundsimrockverlag.de optimal zu gestalten verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Hier erfahren Sie alles zum Datenschutz
OK