„Tragik und Komik liegen beeinander. Ein starkes Stück!“

 

 

 

 

WER IST

 

MonsieurSchmitt mainz2MONSIEUR

 

SCHMITT?

 

(Qui est Monsieur Schmitt?)

 

Absurde Komödie von

SÉBASTIEN THIÉRY

 

Deutsch von Gerda Poschmann-Reichenau

1 D, 4 H / 1 Dek.

 

UA 15. September 2009 Théâtre de la Madeleine, Paris

DSE 11. Januar 2018 Mainzer Kammerspiele

 

 

Monsieur und Madame Bélier sitzen beim Essen, als das Telefon klingelt – aber sie haben gar kein Telefon. Als er abhebt, verlangt jemand Monsieur Schmitt zu sprechen… Nicht genug damit, nach und nach merkt das Paar, dass an der Wand die Bilder und im Schrank die Kleider anderer Leute hängen, im Regal stehen andere Bücher, auch der Schlüssel passt nicht ins Schloss. Sie sind eingesperrt.

 

Der herbeigerufene Concierge identifiziert die beiden als Monsieur und Madame Schmitt, außerdem befindet man sich nicht in Frankreich, sondern in Luxemburg. Der hinzugezogene Polizist und ein Psychiater tun das Ihre, um die Béliers nach und nach dazu zu bringen, dass sie ihre Widerstände aufgeben, und als auch noch Schmitts erwachsener Sohn Karl (ein Schwarzer!) auftritt und ihre Identität bestätigt, auch wenn er seinen Vater hasst, wird Madame Bélier plötzlich zu Madame Schmitt, als sei sie nie eine andere gewesen. Monsieur Bélier muss sich fragen, wer hier verrückt ist…

 

„Wahrheit und Einbildung werden zu einem unentwirrbaren Horrorszenario verwoben, das am Ende gar nicht mehr so lustig erscheint. Panik und Ausweglosigkeit erinnern dabei an George Orwell oder Kafka, der verhandelte Identitäts- und Persönlichkeitskonflikt an Freud […]. Tragik und Komik liegen bei dieser absurden Verwechslungskomödie nahe beieinander.“ (Mainzer Allgemeine Zeitung)

 

 

 

 

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